Aktuelles


16.11.2016: 15. SV - Vernetzungstreffen der Tabakexperten in der STGKK

Das österreichweite Treffen findet regelmäßig in unterschiedlichen Einrichtungen der Sozialversicherung statt und ist mittlerweile fixer Bestandteil in der Landschaft der Tabakentwöhnung und -prävention. Dieses Jahr war die STGKK Gastgeberin der Veranstaltung und hauptverantwortlich für Programmgestaltung und Organisation.

Rund 70 interessierte Tabakexperten und Tabakexpertinnen haben sich am 16. November in der STGKK eingefunden, um sich fachlich auszutauschen, zu vernetzen und themenbezogene Inputs von hochkarätigen Vortragenden zu hören.

Generaldirektorin Mag. Andrea Hirschenberger begrüßte mit motivierenden und wertschätzenden Worten: „Alleine, dass so viele Menschen hier sind und gemeinsam an einem Strang ziehen, ist ein wichtiger Puzzlestein, um das Thema Tabakprävention in Österreich voranzutreiben.“ Als ehemalige Leiterin der Abteilung Grundsatzangelegenheiten, Recht & Organisation, zu der die Gesundheitsförderung gehört, war Generaldirektorin Hirschenberger im Jahr 2006 maßgeblich an der Etablierung der national und international beachteten Tabakentwöhnangebote der STGKK beteiligt.

 

Begrüßung durch Generaldirektorin Mag. Andrea Hirschenberger / Foto: STGKK Begrüßung durch Generaldirektorin Mag. Andrea Hirschenberger

 

Im ersten Impulsvortrag informierte Prof. Hans-Peter Hutter von der Medizinischen Universität Wien über die unsichtbare Gefahr Passivrauch und Dritthandrauch: „Die Feinstaubkonzentration von kleinsten, lungengängigen Partikeln in Raucherlokalen oder Wohnungen ist durchschnittlich 20 Mal so hoch wie der absolute Höchstwert, der im Außenbereich vorgeschrieben ist. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten acht bis zehn Stunden täglich in einer derartigen Umgebung.“

 

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Peter Hutter / Foto: STGKK Vortrag "Die unsichtbare Gefahr - neue umweltmedizinische Erkenntnisse zum Thema Passivrauch und Dritthandbuch" von Prof. Dr. Hans-Peter Hutter

Nach Kurzinputs zu „Aktuelles aus der Sozialversicherung“, „10 Jahre Rauchfrei Telefon“ und einer Studie zum Thema des Rauchverhaltens kardiologischer und neurologischer Patienten nach einer Raucherberatung ging es in den aktiven Teil der Vernetzung – die Mittagspause.

Am Nachmittag stellte Prof. Hilda Tellioglu ein Forschungsprojekt der TU Wien zur Situation schwangerer Raucherinnen vor, in dem Ansätze und Maßnahmen untersucht werden, wie rauchende Schwangere bei der Tabakentwöhnung optimal unterstützt werden können. Über die Tabakpräventionsstrategie Steiermark und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen referierte Mag. Waltraud Posch von VIVID, Mag. Bernhard Stelzl, der die Veranstaltung gemeinsam mit Mag. Alexandra Beroggio moderierte, berichtete über die Tabakentwöhnangebote der STGKK.

Nach dem letzten aktiven Vernetzungsteil in Form einer Kaffeepause referierte Sigrid Weilguni über das silberzertifizierte rauchfreie Krankenhaus Graz. Als Schlusspunkt konnten wir von Mag. Werner Pilz, Bundesministerium für Gesundheit, die neuersten Entwicklungen rund um die Tabakgesetzgebungen erfahren. „Unser Job ist nicht einfach. Den einen geht alles zu langsam und nicht weit genug. Die anderen, Industrie und Raucher, fühlen sich schnell angegriffen“, bringt Mag. Pilz das hochemotionale Thema Rauchen in Österreich auf den Punkt.


31.5.16: Rückblick: Aktionstag der STGKK zum Weltnichtrauchertag

Foto: STGKK/Wrann

Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai machten Steiermärkische Gebietskrankenkasse, Gesundheitsressort des Landes Steiermark und VIVID-Fachstelle für Suchtprävention einmal mehr auf die tödlichen Gefahren des Tabakkonsums aufmerksam – heuer unter speziellem Augenmerk auf Jugendliche – und besonders anschaulich: In einem knapp sechs Meter langen begehbaren Lungenmodell wurden am Tummelplatz in der Grazer Innenstadt die vielen Krankheitsbilder auf eindringliche Weise plastisch dargestellt.

"Mit jedem Atemzug nimmt ein Raucher 4.800 verschiedene Substanzen auf, davon 250 giftige und 90 krebserregende Stoffe“, warnt STGKK-Obfrau Verena Nussbaum. „Neben den bewährten Tabakentwöhn-Angeboten muss unser Hauptaugenmerk darauf gerichtet sein, dass junge Menschen erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen. Hier ist vor allem Bewusstseinsbildung nötig, die STGKK setzt daher verstärkt auf Präventionsarbeit in Schulen. Besonders wichtig wäre aus meiner Sicht die Anhebung des gesetzlichen Bezugsalters für Tabakwaren von 16 auf 18 Jahre, wie sie in den meisten europäischen Ländern längst üblich ist.“

Auch für Gesundheitslandesrat Christopher Drexler hat das Thema nichts an Aktualität eingebüßt: „Die Mehrheit der Bevölkerung raucht nicht. Trotzdem dürfen wir nicht darüber hinwegsehen, dass Tabakabhängigkeit die häufigste Form der Abhängigkeit ist. Ich bin seit langem ein Verfechter des absoluten Rauchverbots in der Gastronomie, das ja mit Mai 2018 in Österreich endlich kommt, damit schließen wir an den Standard der westlichen Welt an. Auch wenn jemand nicht komplett mit dem Rauchen aufhört, wird er sicherlich weniger rauchen. Und damit kann man bereits von einem Erfolg sprechen.“

"Botschaften sollen auch die Sprache von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sprechen. Ein Zugang dazu ist eine App für Smartphones, die das Gesundheitsministerin erstellen ließ. Die App funktioniert nach dem Vorbild von ,Quiz-Duell‘ und beinhaltet 464 Fragen zum Thema Tabak. Dieses Quiz vermittelt Wissen, macht aber auch sensibel für mögliche Manipulationen der Tabakindustrie“, freut sich VIVID-Geschäftsführerin Claudia Kahr. „Das allein reicht jedoch nicht. Letztlich geht es um die Veränderung der Norm. Alles, was Nichtrauchen normal macht, ist suchtpräventiv.“


30.5.2016: STGKK lädt zum Spaziergang durch das Wunderwerk Lunge

Foto: www.organmodelle.de

Rund um den seit 1987 von der WHO ins Leben gerufenen Weltnichtrauchertag veranstaltet die STGKK alljährlich öffentlichkeitswirksame Aktionen um die Tabak-Entwöhnangebote in den Fokus der aufhörwilligen Steirerinnen und Steirer zu rücken.

Dieses Jahr hat sich die STGKK wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Am Grazer Tummelplatz wird eine 6 Meter lange, begehbare Lunge aufgestellt. Interessierte können sich über die umfangreichen Tabakenwöhnangebote der STGKK informieren.

30.Mai 2016 von 9.00 bis 17.00 am Tummelplatz in Graz.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Siehe auch: Einladung zum Weltnichtrauchertag.


Mai 2016: 10 Jahre Rauchfrei - Telefon

Wir gratulieren: Im vergangenen Jahrzehnt wurde die Nummer 0800 810 013 ganze 43 000-mal gewählt. Das Beratungsteam führte mit 16 000 Raucherinnen und Rauchern insgesamt 32 000 kostenlose Informations- und Beratungsgespräche.Unter www.rauchfrei.at ist ein umfangreiches Info-Paket über Auswirkungen der Nikotinsucht und Raucherentwöhnung abrufbar. Seit 2014 gibt es die „Rauchfrei App“. Sie hilft Raucherinnen und Rauchern rund um die Uhr, standhaft zu bleiben und von ihrer Abhängigkeit loszukommen. Das Rauchfrei Telefon ist eine Initiative von 25 Partnern. Neben den Sozialversicherungsträgern sind alle Länder und das Bundesministerium für Gesundheit mit dabei. Die STGKK ist seit zehn Jahren ein Partner des Rauchfrei Telefons. Der persönliche und fachliche Austausch steht hierbei im Vordegrund. Kursteilnehmer der "Rauchfrei in 6 Wochen" Seminare in der Steiermark haben zudem die Möglichkeit, sich im Anschluss an das Seminar durch das "Rauchfrei Telefon" nachbetreuen zu lassen.


Österreichische Umsetzung der EU - Tabakprodukterichtlinie beschlossen

Die Novellierung des Tabakgesetzes umfasst folgende Punkte:
 
  • 65% der Zigarettenpackungen/ Tabak zum Selbstdrehen/Wasserpfeifentabak müssen mit Schockbildern und Warnhinweisen versehen werden – Braunware (Zigarillos, Zigarren) sind ausgenommen – Hinweis auf Rauchentwöhnung muss abgedruckt sein (in Österreich: Nummer und Homepage des Rauchfrei – Telefons)
  • Verbot von Zusatzstoffen, die charakteristischen Geschmack,erhöhte Toxizität oder erhöhte Abhängigkeit erzeugen (Menthol, Vanille, Erdbeere…)
  • Slim Zigaretten bleiben erlaubt, müssen in normalen Verpackungen verkauft werden
  • E – Zigaretten (nikotinhaltige und nicht nikotinhaltige) sind strengen Qualitätskriterien (z.B. Mengenabgabe von Nikotin, Reinheit, Tankvolumen) unterworfen, Werbeverbote und Sponsoringverbote werden jenen von Tabakzigaretten gleichgesetzt (allerdings kein Alterslimit festgesetzt), Genehmigungspflicht 6 Monate vor Inverkehrbringung: hier geht Österreich einen Schritt weiter als die EU Novelle vorbschreibt, da in Österreich auch nikotinfreie Liquids einbezogen werden
  • Verkaufsverbot rauchloser Tabakprodukte, die nicht gekaut werden (z.B. Snus)
  • Meldepflicht: Einheitliches elektronisches Berichtssystem für Bestandteile und Emissionen
  • Prioritätenliste bei Zusatzstoffen
  • Keine Werbeaktionen, Rabatte, Gutscheine oder Gewinnspiele
  • Versandhandel von Tabakprodukten wurde verboten

Dezember 2015: Das Jahr im Rückblick

Im Nationalrat wurde nach langem Hin und Her eine Novellierung des Tabakgesetzes beschlossen.

Die wichtigsten Punkte lauten:

  • generelles Rauchverbot in der Gastronomie mit 1.5.2018: Das Rauchverbot bezieht sich auf alle den Gästen zur Verfügung stehenden Bereiche von Gastronomiebetrieben, ausgenommen sind lediglich Freiflächen. Die Errichtung von eigenen Raucherräumen ohne Bedienung und Konsumation ist in Gastronomiebetrieben nicht zulässig.
  • Rauchverbot gilt auch in Mehrzweckhallen bzw. Mehrzweckräumen. Miterfasst sind auch nicht ortsfeste Einrichtungen, insbesondere Festzelte. Vereinslokale sind nur dann ausgenommen, wenn keine Kinder und Jugendlichen (Jugendvereine) anwesend sind oder es sich um keine Veranstaltung (auch ohne Gewinnabsicht) handelt. 
  • Hotels dürfen sog. Raucherlounges oder Raucherräume einrichten. Der Rauch darf dabei nicht in die vom Rauchverbot erfassten Bereich gelangen. Es wird in diesen Räumen nicht serviert, es dürfen zudem keine Speisen und Getränke mitgenommen werden.
  • Rauchverbot gilt für öffentliche und private Verkehrsmittel zum gewerblichen Transport (z.B. Taxis, Shuttlebusse etc.)
  • Rauchverbot gilt auch auf Freiflächen im schulischen Bereich inkl. Internate
  • Rauchverbote gelten mit  der Änderung des Tabakgesetzes auch für neuartige Tabakerzeugnisse, pflanzliche Raucherzeugnisse, elektronische Zigaretten und Wasserpfeifen. Ab 1.5.2018 dürfen diese Produkte auch nur mehr im Freien konsumiert werden.
  • Ab 20. Mai 2016 dürfen neuartige Tabakerzeugnisse nur mehr in reinen Raucherbetrieben und in den Raucherräumen von Mischbetrieben konsumiert werden und werden somit dem alten Gesetz angeglichen. Die entsprechenden Verpflichtungen der Betriebsinhaber und die Strafbestimmungen treten ebenfalls mit diesem Datum in Kraft.
  • Das Rauchverbot gilt für Tabaktrafiken nicht – außer es handelt sich um einen Postpartner.

Als Anreiz für einen früheren Umstieg auf ein generelles Rauchverbot bis 1. Juli 2016 gibt es für Gastronomiebetriebe eine steuerliche Prämie in der Höhe von 30 Prozent für getätigte Umbauinvestitionen.


November 2015: Eurobarometer und Statistik Austria: Neue Zahlen zum Thema Rauchen

Im November 2015 wurden aktuelle Zahlen der Statistik Austria aus der „Österreichischen Gesundheitsbefragung 2014“ veröffentlicht, an der zwischen 2013 und 2015 15.771 Personen teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass 1,76 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ab 15 Jahren täglich rauchen. Das entspricht 24,3 Prozent der Bevölkerung, wobei die männlichen Raucher mit 26,5 Prozent den höheren Raucheranteil haben als die weiblichen Raucherinnen mit 22,1%. Der Raucheranteil von Männern ist dennoch rückläufig (2006: 27,5%), während der Anteil weiblicher Raucherinnen um drei Prozentpunkte gestiegen ist (2006: 19,4%).

Ein tieferer Blick in die Ergebnisse des Eurobarometers bringt für Österreich folgende Punkte zu Tage:

  • In Österreich werden in der EU die meisten Zigaretten pro Tag geraucht (19,8 Zigaretten pro Tag; EU Durschnitt: 14,4 Zigaretten pro Tag)
  • "Haben Menschen geraucht, als Sie in den letzten sechs Monaten eine Bar besucht haben?", antworteten 74% der ÖsterreicherInnen mit "Ja“; EU-Durchschnitt: 25%.
  • „Haben Menschen geraucht, als Sie in den letzten sechs Monaten ein Restaurant besucht haben?“, antworteten 44% der ÖsterreicherInnen mit „Ja“; EU Durschnitt: 12%
  • 46% haben versucht mit dem Rauchen aufzuhören (EU Durschnitt: 59%)

25. September: Langer Tag der Bewegung am Grazer Hauptplatz

Am 25. September 2015 findet am Grazer Hauptplatz in der Zeit von 10 bis 18 Uhr der "Lange Tag der Bewegung" der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse statt. Als sportliche Stargäste treten die Schirennläuferin Conny Hütter sowie Tanzprofi Willi Gabalier auf.

Weitere Höhepunkte:

- Stimmgewaltiger Auftritt des HIB.art.chor
- Ballakrobatik mit Christian Kerschdorfer
- Schwerelos im Astronautentrainer
- Die Sportarten Lacrosse, Tae Bo, Speedball & Yoga zum Ausprobieren
- Jede Menge Gesundheitsinfos & tolle Bühnenshows

Im Bereich der Tabakentwöhnung können Sie sich über vielschichtigen Angebote der STGKK informieren, sich zu Rauchfrei in 6 Wochen Seminare anmelden oder Kohlenmonoxidmessungen durchführen lassen.

Hier können Sie das gesamte Programm downloaden: Programm Langer Tag der Bewegung 2015


Mai 2015: Aktion zum Weltnichtrauchertag

Bild: STGKK

Jede Stunde stirbt ein Österreicher an den Folgen des Rauchens.

Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse nahm, unterstützt vom Gesundheitsressort des Landes Steiermark, den heurigen Weltnichtrauchertag (31. Mai) zum Anlass, um einmal mehr auf den ganz normalen Wahnsinn namens Rauchen aufmerksam zu machen – und zwar mit einer „Freifahrt in die Rauchfreiheit“, die in einer speziell adaptierten Oldtimer-Straßenbahn durch die Straßen von Graz führte.

Bei der gut besuchten Pressekonferenz mahnten Generaldirektorin Mag. Andrea Hirschenberger, Landesrat Mag. Christopher Drexler sowie der Onkologe und Gründer der Initiative "Don't smoke" Prof. Hellmut Samonigg nachhaltige Reformen im Nichtraucherschutz ein. Dazu zählt insbesondere die Anhebung des Bezugsalters von Zigaretten von 16 Jahren auf 18 Jahren.


Werde zum Rauchfrei Vorbild!

Bild: Hauptverband

Die neue Online-Kampagne des Hauptverbandes der österr. Sozialversicherungsträger richtet sich an Ex- und NichtraucherInnen und gibt ihnen die Möglichkeit, ein Vorbild zu sein. Dafür können Sie sich ein persönliches Vorbild-Video erstellen lassen, um es anschließend in sozialen Netzwerken mit Ihren Freunden und der Familie zu teilen und auf diesem Weg andere dazu zu inspirieren, ebenfalls rauchfrei zu werden.

Auch Sie sind dazu aufgerufen, Ihr eigenes Video erstellen zu lassen und zum Vorbild zu werden. Sie müssen dazu nur die Website vorbild.rauchfrei.at besuchen, ein Bild von sich hochladen und Ihren Namen eingeben.

Anschließend sehen Sie ein Video einer fiktiven Teleshopping-Show, für die wir die ORF-Moderatorin Verena Scheitz und den Medizin-Kabarettist Ronny Tekal gewinnen konnten. In ihren Rollen als „Walter & Susi“ bewerben sie darin auf unterhaltsame Art und Weise die Maßnahmen zur Rauchentwöhnung. Am Ende des Videos werden rauchfreie Vorbilder gezeigt. Neben Bildern von Robert Palfrader, Reinhard Nowak und Fifi Pissecker werden Sie zu sehen sein.

Mit der Kampagne möchten wir möglichst viele Österreicher und Österreicherinnen über die Angebote der Sozialversicherungen und des Rauchfrei Telefons informieren.


mai 2015: STGKK lädt zur Freifahrt in die Rauchfreiheit!

Rund um den seit 1987 von der WHO ins Leben gerufenen Weltnichtrauchertag (31. Mai) veranstaltet die STGKK alljährlich öffentlichkeitswirksame Aktionen um die Tabak-Entwöhnangebote in den Fokus der aufhörwilligen Steirerinnen und Steirer zu rücken.

Mit der Oldtimer Straßenbahn durch die Grazer Innenstadt!

 

Am Mittwoch, dem 27. Mai 2015, von 08:00 bis 15:30 können Sie sich in der Straßenbahn zu folgenden Themen informieren:

Fahren Sie mit und...
 - messen Sie den Kohlenmonoxid-Anteil in Ihrer Atemluft
 - melden Sie sich gleich vor Ort zu einem der GKK "Rauchfrei in 6 Wochen"-Seminare an
 - gewinnen Sie Freiplätze für die Seminare
 - tauschen Sie Zigarette gegen Apfel
 - unterstützen Sie die "Don't smoke"-Initiative mit Ihrer Unterschrift

Einladung zur Freifahrt in die Rauchfreiheit


März 2015: Interview mit Professor Samonigg im neuen XUND

Bild: STGKK

Der Leiter der Abteilung für Klinische Onkologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin am LKH Graz - Professor Dr. Hellmut Samonigg, gab dem STGKK - Magazin XUND ein Interview. "Die Zukunft ist rauchfrei", bemerkt Samonigg, Gründer der Initiative "Don't smoke", und fordert nach wie Verbesserungen im Nichtraucherschutz, eine rauchfreie Gastronomie, eine Erhöhung der Tabaksteuer und eine Erhöhung der Erwerbsalters für Zigaretten auf 18 Jahre. "Es geht um ein vernünftiges Gesamtpaket."

Unterstützen Sie die die Initiative "Don't smoke" mit Ihrer Unterschrift.

Lesen Sie hier das Interview mit Professor Samonigg.


Jänner 2015: STGKK unterstützt Initiative "Don't Smoke"

Schon seit vielen Jahren ziehen die STGKK und das LKH Graz im Bereich der Tabakprävention und Tabakentwöhnung an einem Strang. Die Kooperation wurde nun um eine Facette reicher. Mit der Initiative „Don’t smoke“ wurde die Stärkung des Nichtraucherschutzes wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.

Hauptinitiator ist der Präsident der OeGHO (Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie) und Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie am LKH-Universitätsklinikum Graz Univ. Prof. Dr. Hellmut Samonigg.

Mit "Don't smoke" möchte die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (OeGHO) folgende weitreichende Ziele durchzusetzen:

  • Umfassenden Nichtraucherschutz: durch ein Rauchverbot in allen Innenräumen, die auch von Nichtrauchern genutzt werden
  • Besseren Jugendschutz: durch Erhöhung der Altersgrenze auf 18 Jahre für Kauf und Konsum von Zigaretten und Tabakwaren; bestimmte Vorsorgeprogramme speziell für Jugendliche
  • Besserer Raucherschutz: durch Erhöhung der Tabaksteuer mit Finanzierung von Information und Beratung
  • Unterstützung der Betriebe: die von den umfassenden Nichtraucher- und Raucherschutzmaßnahmen betroffen sind
  • Aufholung des internationalen Standards für Österreich: durch Umsetzung des bereits 2005 unterzeichneten WHO-Rahmenübereinkommens zur Tabakkontrolle

"Don't smoke" hat zudem eine Online-Petition ins Leben gerufen, mit der man die Initiative unterstützen kann. Bis dato (Stand: 23.01.2015) haben diese Petition 23.050 Personen unterschrieben. Zudem haben sich bereits 46 Organisationen als unterstützende Organisation bekannt, 63 prominente Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Unterhaltung oder Gastronomie unterstützen „Don’t smoke“ offiziell.  

Hier können Sie die Unterstützungserklärung der STGKK nachlesen.


September 2014: COPD Leitlinie als Patientenbroschüre erhältlich

Die Initiative ist eine gemeinsame Aktion von Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Ärzte- und Apothekerkammer sowie des Verbandes der pharmazeutischen Industrie (Pharmig) und wurde über die Initiative "Arznei und Vernunft" veröffentlicht. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung wird im Alltag übrigens nicht umsonst oft als Raucherhusten bezeichnet, denn 90% der 600.000 COPD-Erkrankten in Österreich sind RaucherInnen oder Ex-RaucherInnen. Experten schätzen, dass in Österreich bereits eine Million Menschen zumindest von beginnender COPD betroffen sind. Laut WHO geht weltweit bereits jeder vierte Todesfall auf COPD zurück. Rauchen ist die häufigste Ursache für COPD, weltweit ist sie die dritthäufigste Todesursache.

Hier können Sie die Leitlinie downloaden: Leitlinie COPD - chronisch obstruktive Lungenerkrankung


Langer Tag der Bewegung der STGKK in Graz

Am 19. September 2014 findet am Grazer Hauptplatz in der Zeit von 10 bis 18 Uhr der "Lange Tag der Bewegung" der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse statt. Als Stargast konnte der ehemalige Skifahrer und nunmehrige Moderator Armin Assinger gewonnen werden, der auf der großen Showbühne nicht nur Publikumsfragen beantwortet sondern auch seine bekannte Quizshow präsentiert.

Weitere Highlights sind das Show Cooking, eine Parkour Show, der Hindernis Parcours, unterschiedliche Shows zur Sportakrobatik, Rock'n Roll Tanz oder Breakdance. Die umfangreichen Leistungen der STGKK im Bereich Ernährung, Bewegung, Vorsorgeuntersuchung und natürlich Tabakentwöhnung umrahmen das vielseitige Programm.

Besuchen Sie den Tabakstand und erfahren Sie mehr über die Rauchentwöhnkurse der STGKK. Sie können zudem Kohlenmonoxidmessungen durchführen lassen, mittels eines Gewinnrechners ausrechnen, wie viel Zeit und Geld man sich durch den Rauchstopp erspart und wie viel Gesundheit man im Gegenzug gewinnt.

Hier können Sie das gesamte Programm am "Langen Tag der Bewegung" downloaden.


Juni 2014: Neues aus aller Welt

New York: Das Rauchen ist im Big Apple nur mehr ab 21 Jahren möglich. Die Kontrollen hierzu sind sehr streng - das Beziehen von Tabakwaren aller Art (inklusive E-Zigaretten) ist nur mit gültigem Personalausweis gestattet.

Russland: Seit Juni ist jede Art der Werbung verboten. Zigaretten dürfen auch nicht mehr im Verkaufsraum zu sehen sein, ein absolutes Rauchverbot in Restaurants, Cafés und Hotels wurde ebenso beschlossen.

Frankfurt: Das Rauchen auf Spielplätzen ist verboten. Die Maßnahme wird vor allem durch die Gesundheitsgefahr spielender Kinder begründet, die sich an weggeworfenen Zigarettenstummel vergiften und verschlucken könnten. Eine Diskussion um ein Rauchverbot an Spielplätzen ist auch in Österreich im Gange.

Österreich: In einer aktuellen Diplomarbeit untersuchte ein Grazer Student der Medizin die Einhaltung des Tabakgesetzes in 300 Lokalten der steirischen Landeshauptstadt. Fazit: Von 300 überprüften Lokalen in den Bezirken Innere Stadt, Lend und St. Leonhard verstoßen 74 Prozent gegen zumindest eine der gesetzlichen Spielregeln des Nichtraucherschutzes. Bei gemischten Lokale, die getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen anbieten müssen halten sich von 117 Betrieben nur fünf an das Gesetzes, verstoßen also rund 96 Prozent dagegen.


Mai 2014: Weltnichtrauchertag mit der STGKK

Obfrau Verena Nussbaum, Landesrat Christopher Drexler, Generaldirektorin Andrea Hirschenberger

Anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertages lud die STGKK am 27. Mai 2014 zu ihrem Infostand am Eisernen Tor in der Grazer Innenstadt. Zahlreiche Passanten informierten sich bei den STGKK-Tabakexpert/innen über die besten Wege zum Rauchstopp und waren sichtlich erstaunt, wie sehr die Durchblutung der Hände durch das Rauchen von nur einer Zigarette in Mitleidenschaft gezogen wird. Erfreulich: Viele Besucherinnen und Besucher meldeten sich gleich vor Ort zu einem unserer „Rauchfrei in 6 Wochen“-Seminare an!

Foto: STGKK/Olbl


April 2014: Das Rauchertelefon wird rauchfrei!

Das Rauchfrei Telefon ist eine österreichweite gemeinsame Initiative der Sozialversicherungsträger, der Bundesländer und des Bundesministeriums für Gesundheit und wird von der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse betrieben.

Hier werden Sie von erfahrenen PsychologInnen zum Thema Rauchen, Rauchstopp oder Aufrechterhaltung des rauchfreien Lebens unterstützt.

Mit Mai 2014 wird das ehemalige Rauchertelefon "rauchfrei" und somit zum Rauchfrei - Telefon unbenannt. Gleichzeitig wird die ehemals kostenpflichtige Nummer kostenfrei angeboten und bietet daher einen noch besseren Zugang für Jugendliche oder sozialökonomisch schwächere Personen. Der positiv besetzte Name wertet den ressourcenorientierten Zugang des Rauchfrei Telefons zusätzlich auf.

Die Steiermärkische Gebietskrankekasse kooperiert seit geraumter Zeit mit dem Rauchfrei Telefon - insbesondere im Bereich der Rückfallprophylaxe oder als Anlaufstelle für KundInnen in den Ambulatorien.

DAS RAUCHFREI TELEFON

0800 810 013

Montag – Freitag: 10 – 18 Uhr

www.rauchfrei.at

info@rauchfrei.at

www.facebook.com/RauchfreiTelefon

DAS RAUCHFREI TELEFON
0800 810 013
Montag – Freitag: 10 – 18 Uhr
www.rauchfrei.at
info@rauchfrei.at
www.facebook.com/RauchfreiTelefon - See more at: http://rauchfrei.at/beratung/das-rauchertelefon/#sthash.FxJFdG8N.dpuf

März 2014 : Österreich Schlusslicht in der Tabakprävention

Österreich ist und bleibt Schlusslicht in der Tabakprävention.

Die Tobacco Control Scale (TCS) ist ein Indikator, der die Umsetzung gesetzlicher Tabakpräventionsmaßnahmen im europäischen Vergleich misst. Der Indikator misst sechs zentrale Maßnahmen im Bereich der Tabakkontrolle:

  1. Höhe der Steuern auf Tabakprodukte
  2. Rauchverbote im öffentlichen Raum
  3. Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung/Informationskampagnen
  4. Werbe- und Marketingverbote
  5. Warnhinweise auf Tabakprodukten
  6. Entwöhnangebote

An der Spitze stehen wie schon vor 4 Jahren England und Irland.

Hier finden Sie die englische Zusammenfassung der Bewertung.


März 2014: E - Zigaretten bleiben heikles Thema

E - Zigaretten bleiben umstritten. E-Zigaretten ohne Nikotin oder mit Nikotinersatzstoffen unterliegen keinen Beschränkungen, dürfen frei in Österreich verkauft und ohne gesetzliche Einschränkungen in Nichtraucherzonen verwendet werden. Unternehmen können aber auf ihr Hausrecht verweisen und das Rauchen von E-Zigaretten verbieten.
Alle Fluglinien, die ÖBB und die Wiener Linien haben die Benutzung von E-Zigaretten an Bord verboten, auch die Wiener Bäder haben sich dem Verbot angeschlossen. Aufgrund der fragwürdigen gesundheitlichen Auswirkungen von E- Zigaretten (siehe auch Trends) mehr als berichtigt.


März 2014: Neue Tabakrichtlinie

Die neue Tabakrichtlinie der EU umfasst kurz zusammengefasst folgende Punkte:

• 65% der Verpackungen werden mit Schockbildern und Warnhinweisen versehen
• Verbot von Zusatzstoffen, die charakteristischen Geschmack, erhöhte Toxizität oder erhöhte Abhängigkeit erzeugen   (Menthol, Vanille, Erdbeere…)
• Slim Zigaretten bleiben erlaubt, müssen in normalen Verpackungen verkauft werden
• E – Zigaretten werden nicht als Arzneimittel (außer mit Nikotinkartuschen) eingestuft, Verkauf ab 18 Jahren
• Verkaufsverbot rauchloser Tabakprodukte, die nicht gekaut werden (z.B Snus)
• Meldepflicht: Einheitliches elektronisches Berichtssystem für Bestandteile und Emissionen
• Keine Werbeaktionen, Rabatte, Gutscheine oder Gewinnspiele

Die Mitgliedsstaaten haben bis längestens 2017 Zeit die Maßnahmen umzusetzen, das Mentholverbot wurde allerdings auf 6 Jahre gesetzt.


März 2014: Anti - Raucher- Werbung

Womöglich einer der besten Anti - Smoking- Ads weltweit aus Thailand.