Abhängigkeit

Wie abhängig sind Sie?

Wollen Sie weg vom blauen Dunst? Stellen Sie fest, wie hoch Ihre Nikotinabhängigkeit ist. Eine erste Einschätzung liefert der folgende Test. Er wurde vom schwedischen Psychologen und weltweit anerkannten Experten Professor Fagerström entwickelt.

Zum Fagerströmtest

Was ist eigentlich Nikotin?

Nikotin ist der abhängig machende Stoff in der Zigarette und die Hauptsubstanz der nach Jean Nicot (1530-1604) benannten Tabakpflanze Nicotiana Tabacum. Die Tabakpflanze ist ein Nachtschattengewächs und produziert das Nikotin in ihren Wurzeln. Wenn die Pflanze reift, wandert der Stoff in die Blätter. Nikotin gilt übrigens als eines der stärksten Pflanzengifte und wurde in Reinform erstmals 1828 von zwei deutschen Studenten aus der Tabakpflanze isoliert. Nikotin ist eine farblose Flüssigkeit mit charakteristisch stechendem Geruch, die sich bei Kontakt mit Luft braun verfärbt. Daher stammen auch die gelblich-braunen Flecken an Fingern, Fingernägeln und Zähnen bei RaucherInnen. Nikotin ist außerdem ein starkes Nervengift, von dem nur 50 Milligramm für einen Menschen tödlich sein können, wenn sie direkt in die Vene gespritzt würden.

Die Wirkung des Nikotins

Beim Rauchen gelangt das Nikotin durch die Inhalation über die Lungenbläschen ins Blut und erreicht innerhalb von fünf bis zehn Sekunden das Gehirn. Dort entfaltet es seine Wirkung, die von RaucherInnen in der Regel als angenehm erlebt wird. Abhängig von der psychischen Situation des Rauchers/der Raucherin wirkt es bei niedriger Dosierung anregend, bei höherer Dosierung entspannend und beruhigend. Untersuchungen zeigen, dass Nikotin bei GewohnheitsraucherInnen die Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung steigert. Vor allem diese schnell einsetzenden psychischen Wirkungen sind es, die als angenehme Konsequenz das Rauchen „belohnen“ und damit zur Entwicklung und Verfestigung der Gewohnheit beitragen.

Auf körperlicher Ebene bewirkt Nikotin die folgenden Reaktionen: Die Gefäße verengen sich. Das Herz schlägt schneller und die Hauttemperatur sinkt. Außerdem wird der Stoffwechsel beschleunigt, Hungergefühle verringern sich und eventuell vorhandene Nikotinentzugssymptome verschwinden. Nach und nach bewirkt der Nikotinkonsum eine Veränderung des Gehirns. Die Andockstellen, die auf das Nikotin reagieren, vermehren sich. Experimente zeigen, dass RaucherInnen eine bestimmte Nikotinmenge brauchen: Wenn sie leichtere Zigaretten bekommen, dann rauchen sie diese mit häufigeren sowie tieferen Zügen und halten den Rauch länger in der Lunge. Bleibt der Suchtstoff aus, bleiben die Andockstellen im Gehirn unbesetzt. Der Raucher/die Raucherin reagiert mit Entzugserscheinungen wie Nervosität, Konzentrationsschwäche und Reizbarkeit. Das Rauchen ist dann zu einer Sucht geworden.

Laut ICD 10 (International Classification of Diseases) ist die Tabakabhängigkeit als Krankheit definiert.

Im ICD-10 (International Classification of Diseases, dzt. 10. Ausgabe) ist die Tabakabhängigkeit als Krankheit definiert. Damit ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Konsum von Tabakprodukten nicht nur eine Sache der freien persönlichen Entscheidung, sondern eine behandlungswürdige Abhängigkeit ist. - See more at: http://rauchertelefon.at/fakten/abhaengigkeit/#sthash.f4BFmSPT.dpuf

Im ICD-10 (International Classification of Diseases, dzt. 10. Ausgabe) ist die Tabakabhängigkeit als Krankheit definiert. Damit ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Konsum von Tabakprodukten nicht nur eine Sache der freien persönlichen Entscheidung, sondern eine behandlungswürdige Abhängigkeit ist.

Diagnose

Die Diagnose “Tabakabhängigkeit” wird gestellt, wenn mindestens drei der folgenden sechs Kriterien des ICD -10 in den letzten zwölf Monaten vorhanden waren:

  • Ein starker Wunsch oder Drang zu rauchen
  • Die eingeschränkte Kontrolle über den Beginn, die Beendigung und der Menge des Tabakkonsums
  • Eine körperliche Entzugserscheinung bei Beendigung oder Reduktion des Konsums wie depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörung, Ärger, Unruhe
  • Toleranzentwicklung: um eine Wirkung zu erzielen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich
  • Zunehmende Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen zugunsten des Konsums
  • Anhaltender Konsum trotz des Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen
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Im ICD-10 (International Classification of Diseases, dzt. 10. Ausgabe) ist die Tabakabhängigkeit als Krankheit definiert. Damit ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Konsum von Tabakprodukten nicht nur eine Sache der freien persönlichen Entscheidung, sondern eine behandlungswürdige Abhängigkeit ist.

Diagnose

Die Diagnose “Tabakabhängigkeit” wird gestellt, wenn mindestens drei der folgenden sechs Kriterien des ICD -10 in den letzten zwölf Monaten vorhanden waren:

  • Ein starker Wunsch oder Drang zu rauchen
  • Die eingeschränkte Kontrolle über den Beginn, die Beendigung und der Menge des Tabakkonsums
  • Eine körperliche Entzugserscheinung bei Beendigung oder Reduktion des Konsums wie depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörung, Ärger, Unruhe
  • Toleranzentwicklung: um eine Wirkung zu erzielen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich
  • Zunehmende Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen zugunsten des Konsums
  • Anhaltender Konsum trotz des Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen
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Im ICD-10 (International Classification of Diseases, dzt. 10. Ausgabe) ist die Tabakabhängigkeit als Krankheit definiert. Damit ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Konsum von Tabakprodukten nicht nur eine Sache der freien persönlichen Entscheidung, sondern eine behandlungswürdige Abhängigkeit ist.

Diagnose

Die Diagnose “Tabakabhängigkeit” wird gestellt, wenn mindestens drei der folgenden sechs Kriterien des ICD -10 in den letzten zwölf Monaten vorhanden waren:

  • Ein starker Wunsch oder Drang zu rauchen
  • Die eingeschränkte Kontrolle über den Beginn, die Beendigung und der Menge des Tabakkonsums
  • Eine körperliche Entzugserscheinung bei Beendigung oder Reduktion des Konsums wie depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörung, Ärger, Unruhe
  • Toleranzentwicklung: um eine Wirkung zu erzielen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich
  • Zunehmende Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen zugunsten des Konsums
  • Anhaltender Konsum trotz des Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen
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Im ICD-10 (International Classification of Diseases, dzt. 10. Ausgabe) ist die Tabakabhängigkeit als Krankheit definiert. Damit ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Konsum von Tabakprodukten nicht nur eine Sache der freien persönlichen Entscheidung, sondern eine behandlungswürdige Abhängigkeit ist.

Diagnose

Die Diagnose “Tabakabhängigkeit” wird gestellt, wenn mindestens drei der folgenden sechs Kriterien des ICD -10 in den letzten zwölf Monaten vorhanden waren:

  • Ein starker Wunsch oder Drang zu rauchen
  • Die eingeschränkte Kontrolle über den Beginn, die Beendigung und der Menge des Tabakkonsums
  • Eine körperliche Entzugserscheinung bei Beendigung oder Reduktion des Konsums wie depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörung, Ärger, Unruhe
  • Toleranzentwicklung: um eine Wirkung zu erzielen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich
  • Zunehmende Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen zugunsten des Konsums
  • Anhaltender Konsum trotz des Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen
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Nikotinentzug

Viele RaucherInnen leiden unter Entzugssymptomen, wenn sie keinen Tabak konsumieren. Am häufigsten berichten RaucherInnen von Unruhe, Ungeduld, Gereiztheit, Ärger, Ängstlichkeit, Konzentrationsverminderung, Müdigkeit, Durchschlafstörungen, niedergeschlagener Stimmung, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Hungergefühlen und nicht zuletzt einem zunehmenden Drang zu Rauchen. Diese Entzugssymptome erreichen ihre stärkste Ausprägung 24 - 48 Stunden nach der letzten Zigarette und lassen dann deutlich nach, bis sie in aller Regel nach 2 - 3 Wochen völlig verschwinden. Die Lust auf Zigaretten kann aber noch Monate oder Jahre später wiederkehren – insbesondere in Stresssituationen.

Erwartungsangst vor Entzugserscheinungen

Viele RaucherInnen glauben, ohne Zigaretten nicht leben zu können. Sie fürchten sich vor diesen Entzugserscheinungen. Es stimmt: Viele Ex-RaucherInnen klagen in den ersten Tagen über Nervosität, Herzklopfen und Schlafstörungen. Dabei ist aber nicht immer klar, ob die Phänomene durch den Nikotinverzicht an sich oder durch die Angst entstehen, dass es einem ohne Rauchen schlecht gehen könnte. Die innere Einstellung und Überzeugung, das Ziel der Tabakentwöhnung zu erreichen, spielen demnach eine wichtige Rolle.


Das Ritual des Rauchens

Das Rauchen ist für viele eine Gewohnheit, die durch Rituale gepflegt wird. Oft ist es die Zigarette zum Frühstück, die einfach nach dem Aufstehen dazugehört ... oder die berühmte Zigarettenpause, die Tabakkonsumenten mit besonderer Entspannung verbinden ... oder das Rauchen in geselliger Runde ... oder ..oder ... Hier gilt: die Rituale können durch neue, gesunde Rituale ersetzt werden: Statt der Frühstückszigarette kann es ein Glas frisch gepresster Orangensaft sein, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Pause kann zur Kurzentspannung genutzt werden.

 

Lesen Sie folgenden Artikel aus dem STGKK Magazin Xund (2013/4):